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Große Zahlen

Ich wage es wieder – noch größere Zahlen vor Augen zu führen:

Angenommen, die Firma ebendessen, der 4,2 Millionen pro Jahr verdient, macht  6,3 Milliarden Verlust. Da könnte man doch meinen, der soll zuerst seinen eigenen Gürtel enger schnallen.  Aber wenn man rechnen kann, dann merkt man schnell, dass er 1500 Jahre auf seinen Lohn verzichten müsste, um das Defizit des einen Jahres auszugleichen. Oder es müssten 1500 so wohlverdienende Mitarbeiter auf ihren Lohn verzichten. Aber gibt es denn so viele davon? Die Lage ist wirklich ziemlich aussichtlos, wenn nicht, ja wenn nicht – man höre und staune, was die Allgemeinheit, die Hilfe des “kleinen Mannes” so alles vermag – eine Subvention in Form eines staatlichen Kredits aus der Patsche hilft. Alle Achtung vor der Gemeinschaft! Der Haken, magst Du sagen, ist jedoch, dass der Kredit ja zurückgezahlt werden muss! Wer wird das leisten? Die Firma wird wieder Gewinn machen, ja klar, dann kann man ja den Kredit locker zuückzahlen. Wer erbringt die Leistung für den Gewinn? Alle Achtung vor der Belegschaft! Die haben jetzt aber wirklich eine kleine Gehalterhöhung verdient.

So große Defizite wurden ausgeglichen, da sind 2000 mal 14 = 28000  wirklich nur Peanuts. 4,2 Millionen - 28000 = 4,172 Millionen. Das lässt sich doch einsparen. Und schon hat ein neuer Mensch eine Lebensgrundlage. Wer redet da noch von Mitarbeiterabbau als dringliche Sanierungmaßnahme? Sollte man meinen!

4,2 Millionen dividiert durch 28000 = 150. Der clevere Leser weiß schon, da könnt man 150 Leute beschäftigen – volle Arbeitsleistung von 150 Leuten bekommt man für 4,2 Millionen. Das variiert natürlich je nach Bruttolohn. Ihr könnt mich da korrigieren, ich habe ja nicht so viel Einblick in Bruttolöhne in Firmen. Soll ja auch nur ein Rechenbeispiel sein.

6,3 Milliarden dividiert durch 28000 = 225000. Das Defizit entspricht einer vollen Jahresarbeitleistung von 225000 Menschen.  Das hätte man nicht geschätzt. Ist ja eh klar: 150 mal 1500 ist 225000!

Wer hat schon eine Vorstellung von 4,2 Millionen Euro pro Jahr. Machen wir doch so ein kleines Rechenexempel: nur durch 14 dividieren(Weihnachtsgeld und Urlaubsgeld schon berücksichtigt) – ergibt 300 000 Euro pro Monat.

Nun ehrlich, so viel muss man arbeiten können, um das zu verdienen! Dabei kann man ja schon noch bedenken, dass ein Unternehmer – oder Manager – vielleicht ja rund um die Uhr beschäftigt ist. Sogar im Traum kommen ihm noch die Zahlen und Börsenkurse unter und vielleicht ja auch gute Lösungen. Also rechnen wir wieder: (24 . 7):40=4,2. Das ist also der Faktor, mit dem man das Einkommen eines gewönlichen 40 Stunden pro Woche Arbeitenden multiplizieren muss. Und dann sollte man ja auch bedenken, dass so jemand sicher ein Veilfaches an Ausbildung hat! Also ein gewöhnlicher Mensch investiert in seine Ausbildung so 8 bis 13 Jahre. Ein “Gstudierter” hat dann ja noch je nach Studiendauer nochmals 8 Jahre dazu und dann noch die laufenden Weiterbildungen, naja sagen wir das macht den Faktor – wir sind ja nicht kleinlich – 3. Das Produkt beider Faktoren ergibt 3 . 4,2 = 12,6. Das bedeutet, der Lohn von 300 000 Euro pro Monat ergibt einen “gerechten” Lohn für einen Angestellten mit Matura von 23809,52 Euro pro Monat. Wer so einen Lohn bekommt, der soll mir, bitte, schreiben, damit ich nicht ganz an der Gerechtigkeit zweifle.

Wenn man nun weiterrechnet: 300 000 : (24 . 30) – der aufmerksame Leser wird sofort bemerken, dass ich hier den Stundenlohn des rund um die Uhr arbeitenden Topverdieners berechnen will – ergibt 416,67 Euro. Übrigens ist 300000:(24.31)=403,23 Euro, auch nicht viel weniger.

Nun drängt sich mir aber doch die Frage auf, wieso dann jemand als ebenfalls Akademiker (immerhin Lehramtstudium aus zwei Fächern – und jedenfalls vorgeschriebene Mindeststudiendauer von 9 Semestern) nur 10 Euro für 60 Minuten bekommt. Diese Arbeit muss ja grenzenlos leicht sein. Also, wer will mich vertreten? Bitte gute Nerven, viel Motivationsbegabung, positive Wertschätzung und viel Begeisterung mitbringen!

P.S. Ich verrate nicht, wer 4.2 Millionen pro Jahr verdient, denn sonst bekäme er ja große Konkurrenz.

Unter Druck

Noch etwas nahm ich vom Subiako mit: ein kleines Erlebnis am Rande.

Die Schwestern dort haben wunderschöne und nicht alltägliche Planzen. Als ich einmal an dem Blatt eines Blumenstockes ankam, verstömte dieser einen exotischen, wunderbaren Duft. Da dachte ich: “So jemandem möchte ich gerne begegnen, der, wenn sich jemand an ihm reibt, nur eine Wolke voll Freudlichkeit verbreitet und so möchte ich auch einmal sein!”

Kennst Du so jemanden? Ja? Du Glücklicher, du Glückliche!

Der Lebensfaden

Ich saß am Fenster und häkelte für eine Freundin ein Geschenk. Plötzlich sah ich, dass der Knäuel schon recht klein wurde und bangte, ob ich das Stück noch fertig bekommen könnte. Es war richtig spannend. Dabei hatte ich vorher so großzügig viel Garn mit Probestücken vergeudet. Nun wurde es knapp.

In mein Sinnen dämmerte mir, dass es mir mit der Lebenszeit etwa auch so gehen könnte. Wie wichtig wurde mir jetzt, dass ich meine Lebensberufung auch wirklich erfülle. Nicht nur so herumprobiere.

Der Faden reichte und ich war erleichtert.

Übrigens, meine Freundin hat sich über mein Werk dann sehr gefreut.

So möchte ich, dass es mir mit meinem Leben am Ende auch geht. Dass Gott sich darüber freut.

Danke, für eure rege Beteiligung an der Diskussion über die Frage: “Wie ist Gott?”!
Hier noch ein Vorschlag zu einem Gedankenanstoß: Mali musings über Gut und Böse. (in Englisch) Danke, Mali Musings, für diese guten Gedanken. Sie passen irgendwie zu meinen momentanen Überlegungen. Sozusagen die Quintessenz!

Wie ist Gott?

Am Sonntag hörte ich eine interessante Predigt von Herbert Ruffer: Wie ist das Wesen Gottes?

Das Wesen einer Regierung erkennt man am besten, wenn man anschaut, was ihr wichtigstes Gesetz ist. Betrachtet man das wichtigste Gebot der einzelnen Religionen, so erkannt man auch ihren Gott. Schau doch mal auf seinen Blog und frag ihn genauer. Hier nur noch so viel: In der Bibel sagt Gott im Alten Testament und Jesus zitiert es dann und bestätigt damit seine Übereinstimmung damit, dass das wichtigste Gebot ist, Gott mit ganzem Herzen zu lieben und seinen Mitmenschen wie sich selbst. Der Gott der Bibel ist nach seinem Wesen nach Liebe!

Von dem gleichen Mann noch ein Zitat:

Gott sagt: “Gebt mit eurem Drängen nach Rache und Gericht noch ein wenig Ruhe. Meine Familie ist noch nicht vollständig, es fehlen noch welche. Die bedeuten mir viel. Ich will nicht ohne sie sein.”(Neues Testament, Offenbarung 6, 9-11):
Es gibt also noch etwas zu tun: Die fehlenden (oder verlorenen) Menschen sollen in die Familie Gottes zurückgeliebt werden – durch uns. Dadurch, dass wir zum Ausdruck bringen, wie sehr Gott die Menschen liebt.
Gottes Liebe kann nur verstanden werden, wenn man sie sehen, spüren und erleben kann.

Den zweiten Eindruck vom Wochenende im Subiako darf ich euch auch nicht vorenthalten:  das Seminar für freiwillige Suchtkrankenhelfer vom Blauen Kreuz (Hilfe für Alkoholkranke).

Durch Rollenspiele erfuhren wir hautnah die Problematik von Sucht. Dabei wurden mir zwei Gedanken ganz wichtig: erstens das Eingestehen der eigenen Ohnmacht und zweitens die Suche nach Hilfe. Und es gibt Hilfe!

Ich lernte dort richtige Helden kennen: Männer, die jahrelang unter dem Joch der Sucht gelitten und es dann geschafft hatten, Hilfe zu suchen und nun schon wieder jahrelang trocken waren. Für mich war es ermutigend, sie als gefestigte Persönlichkeiten zu erleben, denen man wieder vertrauen kann.

Der Weg heraus ging allerdings bei manchen bis an den Rand des Grabes. Das hat mich erschüttert. Umso mehr freute ich mich dann, ihre “Rettungsgeschichte” mitanzuhören.

Bei einem gespielten Gruppenabend erlebte ich, wie wir alle unsere persönlichen Lebenserfahrungen und Kämpfe mit einbrachten. Ich bemerkte, dass ich als “Schokoholiker” (lies hier nach) nur den Namen des “Suchtmittels” weglassen musste und schon war ich mitten in der Rolle des neu dazugekommen Gruppenmitgliedes, das seinen “Werdegang” schilderte. Voll authentisch. Ich musste gar keine Rolle mehr spielen.

Zum Abschluss der Ausbildung muss ich noch eine Arbeit zum Thema “Christ und Alkohol, geht das?” schreiben. Natürlich freue ich mich über Deine Gedanken. Denn ein bisschen Horizonterweitern ist sicher vorteilhaft. Natürlich zitiere ich dich dann, wenn es Dir Recht ist. Ich will mich ja nicht mit fremden Federn schmücken.

Wahlen – Qualen?

Wer die Wahl hat, hat die Qual? Oder doch besser die Chance, etwas zu ändern?

Also, ich war krank, mein PC leider auch. Ich konnt ja viel nachdnken, aber der PC konnte Dir meine Gedanken nicht schicken.

Nun ganz kurz zu den morgigen Wahlen in Österreich. Die großen Parteien sind ja bestens bekannt und du findest sie auch leicht im Internet. Doch kennst Du die schon: “Die Christen” (Hier ihre Homepage mit ihrem Programm)? Sie verstehen sich als Ideenbringer zur Regierung. Es hat sich gelohnt, dort nachzusehen. Sie habe kreative Alternativen. Am meisten ist mir das Umschichten von Kinderkrippengeld zu Müttergehältern aufgefallen. Denk doch mal! Mütter sind immer besser als die noch so gute Horttante oder Krippenbetreuerin. Ist schon cool. Ich als Pflegemutter bekam ja auch eine Anstellung. (Und zusätzliche Ausbildung und Supervisionen und Gesprächsrunden, verfplichtend, natürlich, zur Qualitätssicherung. Dabei dachte ich manchmal, das könnten “normale” Eltern auch gut brauchen.)

Eine kritische Bemerkung zu dem Grundsatzpapier einer Großpartei kann ich mir doch nicht verkneifen: Zitat von Seite 15: „Es kann nicht darum gehen, betroffenen Frauen strafrechtliche Konsequenzen anzudrohen: Frauen in Notlagen (und die dazugehörenden Männer) brauchen Hilfen und keine Drohungen.“ (S. 15). Damit kann ich nur voll übereinstimmen. Den Frauen kann man nicht mit Strafen drohen. Aber warum eigentlich den Frauen und deren Partnern, die in Not sind? Warum nicht den Ärzten, die an Abtreibungen verdienen, bitte? Meine Gedanken dazu: Wo war denn die Hilfe, als eine fast 18-jährige letzten Herbst erst (nicht etwa vor der Regierung der ÖVP unter Kanzler Schüssel), die ihr Kind gerne behalten hätte – und ebenso ihr Partner! – zur Abtreibung geführt wurde wie zu einer Schlachtung. Niemand half. Leider hat sie erst nachher mit mir darüber geredet und wir haben beide das Ultraschallbild angeschaut und geweint! Wieso hat sie vorher jeder von eventuell anders über Abtreibung denkenden isoliert? Wieso wurde sie nicht zu einer Beratungsstelle geschickt, die ihr auch die andere Seite der Abtreibung geschildert und ihr Hilfe angeboten hätte. Die Lobby der Ungeborenen tritt halt nicht so groß in Erschienung!

Werden sie, die Verantwortlichen der ÖVP, die Gedanken zur Hilfe (fairerweise muss ich das auch erwähnen, dass dort auch Gedanken geäußert werden, wie Abtreibung durch bessere Beratung der Frauen und andere Hilfen herabgesetzt werden kann) umsetzen. Zeit  hätten sie ja schon viele Regierungsjahre lang gehabt.

Es ist halt viel einfacher, ein Kind „wegzumachen“, als der Mutter und dem Vater mit Rat und Tat zur Seite zu stehen, damit dieses Kind auch ein geborgenes glückliches Leben führt.

Hallo!!!!! Ich kann mir nicht vorstellen, wie man als Arzt noch vernünftig denken kann, wenn man eine Patientin damit beruhigt, dass der Herzton des Kindes gut zu hören ist und dann die nächste damit, dass er nicht mehr zu hören ist.

Dass gleichgeschlechtliche Partnerschaften ganz fix im Programm sind, findest Du auf Seite 14. Etwas einfach nur nicht zu belangen ist nicht eine Besserung, ist keine Hilfe für die Betroffenen. Es noch dazu zu etwas ganz und gar Richtigem zu stempeln, hilft nicht, sondern man führt damit homosexuelle Menschen in ein Ghetto, denn der Dialog funktioniert nicht mehr, weil man ja nicht sagen darf, dass es etwa auch einen Weg heraus geben könnte. Man muss es ja nicht einmal Heilung nennen.  Ich muss mich ja dann hüten, zu sagen, dass ich lieber hetero bin und dass ich auch Leute kenne, die schon beides waren und jetzt froh sind, hetero zu sein, sprich verheiratet und Kinder und so. Und die mir erzählt haben, dass z. B. homosexueller Missbrauch in ihrem Kindergartenalter dazu geführt hat, dass er/sie homosexuell orientiert wurden. Das Erlebnis wurde verdrängt und er/sie hätte lange denken können, er/sie wäre halt so veranlagt. Es gibt übrigens auch Leute, die so etwas dann bewältigt haben und sogar zur Hilfe anderer Ihre Geschichte veröffentlichen. Falls Du da mehr wissen willst. Schreib, ich kann dir dann auch Namen nennen.

Noch eine interessante Diskussion von ÖVP-Chef Wilhelm Molterer mit Jugendlichen (ausführlicher Bericht) und die Rede von Nationalratsabgeordnetem Klement, der aus der Partei der FPÖ ausgeschlossen wurde, weil er vom “Gender-Wahnsinn” gesprochen hat.

Literatur: „Die Gender Revolution“ von Gabriele Kuby

Ich wünsche dir noch ein schönes Wahl-Wochenende und ein gutes Gewissen.

Heute las ich einen ausführlichen Bericht, einen Bericht, der mich erschüttert und zugleich begeistert hat! Hier erzählen Vater und Mutter des Jungen persönlich.

Öffentlicher Bericht hier.

A`s Gott ist gut!  An ihm und an seinen Eltern kann ich das schon erkennen. Sie vertrauen Gott und geben ihm die Ehre! Er rettet!

Wo ist Gott?

Es ist schon einige Zeit her, dass ich ein Wochenende im Subiaco war. Von dort habe ich zwei Eindrücke mitgebracht, die ich Euch nicht vorenthalten will:

Diesmal nur der erste:

Ich hörte dort einen Vortrag von Dr. Yuval Lapide zum Thema “Wo ist Gott?” der mich schlichtweg begeisterte. Streiflichter daraus:

1. Freude am Leben ist Gottesdienst, denn wenn ich mich an all dem freue, was Gott mir gibt, dann bringe ich damit zum Ausdruck, dass ich Gott vertraue. (Mein Gedanke dazu: Das ist eigentlich das einzige, das Gott sich nicht selbst machen kann, mein Vertrauen zu ihm, das ist Anbetung. Apropos: worauf vertrauen wir eigentlich? Sind wir nicht oft Götzendiener, obwohl wir keine Statuen anbeten? Können und sollten wir nicht diese Götzen aufgeben, um Gott kennenzulernen?)

2. Alles im Leben hat einen tieferen spirituellen Sinn, den jeder selbst finden muss, indem er in der Einsamkeit, allein mit Gott, in eine Zeit der Erneuerung geht. (Mein Gedanke dazu: dies kann und darf niemand für den anderen übernehmen, sonst wird Abhängikeit von Menschen geschaffen, anstatt von Gott).  Allein mit Gott schöpfe ich Kraft, nicht logisch, aber über das Herz. Am meisten hat mich bewegt, als er erzählte, wie die Chassidim mit der grauenvollen Verfolgung durch die russischen Soldaten umgingen: Vertraut Gott, dass er euch auch dadurch einen tiefern Sinn zeigen will, den ihr selbst finden müsst. Was hätte ich sonst nicht erkannt? Sie fühlten, dass Gott sie durch diese Krisen begleitet und neue Richtung gab.

3. Jeder Mensch hat eine individuelle Berufung und Aufgabe. Gott hat mich so geschaffen, dass ich etwas tun soll, was kein anderer tut. Ich muss das selbst erkennen.

4. Gott ist in der religiösen Pflichterfüllung am wenigsten zu erreichen, sondern wird im Alltag erlebt.  Deshalb gab Israel ben Elieser(ca. 1700 – 1760), genannt Baal schem tov (= Ehrentitel, Herr des guten Namens), Begründers der chassidischen Erweckung (jetzt mein Ausdruck) seine Erkenntnisse über Gott auch in Altagsgeschichten weiter. Dies hat mich inspieriert, auch in Alltagerlebnissen mit Gott zu reden und ihm zuzuhören. ( Vielleicht tat ich das ja schon länger, vgl. die Geschichte über das Unkraut und ähnliche)

5. In Gottes Plan hat der Mensch eine entscheidende Rolle. Er hat Teil am Werk Gottes, die Welt zu heilen. Dazu fiel mir in der angeregten Diskussion darüber Noah und sein Bauen der Arche ein. Und die Worte Jesu Christi, dass seine Schüler Licht sein sollten und sein Auftrag, die gute Nachricht über das vollbrachte Sühneopfer weiterzusagen.

Der Weg wird in den Schritten hit bone nut (Schau dich und dein Leben an, dann erkennst du, dass dein Schöpfer größer ist.), hit bat lut (Lass zu, dass du klein wirst, damit dein Schöpfer in dir groß werden kann. Das ist wahre Größe.), dvekut (Anhängen an Gott. Lebe mit Gott Nähe und Intimität – im Alleinsein mit Gott), hitla havut (Entflammung: überschäumende Begeisterung muss sich ausdrücken – mir fällt da als Vergleich das Tor-Schreien bei der Fußballmeisterschaft ein. Noch mehr Begeisterung ist für Gott angemessen!) und tikum olam (Beitrag zur Heilung der Welt. Erkenne, wo deine Wichtigkeit und deine Aufgabew liegt.) beschrieben.

Noch ein Gedanke zum Schluss: Die Frage lautet besser: “Wo ist Gott nicht?” Du begegnest ihm überall.

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