Nun muss ich doch noch mehr darüber schreiben.
Vor etlichen Woche musste ich wieder zum Zahnarzt. Dachte nach dem Ziehen der Wurzeln mehr über die Wurzeln des Leidens nach …
Dabei kam ich zu drei Arten von Schmerzen.
Der selbstverursachte Schmerz – soll mich korregieren, damit ich nicht weitermache mit dem, was mir schadet. Vor Gott sind wir eigenverantwortliche Wesen, er lässt die Folgen unseres Handelns zu. Doch wenn wir dies erkennen und umkehren, dann vergibt er uns und heilt uns wieder. (Segen auf dem Berg Garizim und Fluch auf dem Berg Ebal, bevor Israel in das verheißene Land einzieht, sind da ein Beispiel. 5. Mose 11:29 ff)
Der feindliche Angriff, weil mich wer hasst. Da kann ich mich schützen oder auch die Ursachen der Feindschaft beseitigen, soweit wie es an mir liegt. Da breitet Gott seine Arme aus, dass ich mich bei ihm berge. Es ist also dann besser, nicht Gott die Schuld zu geben und auf ihn böse zu sein. Sonst verwechselt man Freund und Feind. Ein Beispiel unter vielen ist König Hiskia, der mit allem, was er getan hatte, seine Treue zu Gott zeigte, und dennoch von den Feinden angegriffen wurde, die sogar Gott verspotteten. Aber Hiskia und der Prophet Jesaja schrieen zu Gott um Hilfe. Gott half ihnen durch einen Engel, der die Feinde tötete. (2. Chronik 32)
Die Prüfung, wie es in mir wirklich aussieht. Was mir wichtig ist, wofür ich lebe, wen ich liebe. Da fällt mir der Hiob ein. Ich denke, er war so einer. Er sagte Gott nicht ab, er kannte sich nicht mehr aus, aber er blieb bei seiner Treue zu Gott, obwohl er ihn nicht verstand. Liebe ich Gott auch dann noch. Ist er mir mehr als alles andere wert? Das Ende war: er begegnete Gott und sah nun Gott mit eigenen Augen. Er kannt ihn nicht mehr nur vom Hörensagen. Er betete für seine Freunde, die ihn gar nicht gut beraten und getröstet hatten. Und dann segnete Gott ihn, er gab ihm das Doppelte von früher. Gott entschädigte ihn für das, was Satan ihm genommen hatte. (Hiob 42)
Doch nach dem Tod des kleinen Florian musste ich wieder ganz neu nachdenken: Hier
Tschüs bis zum nächsten Mal!
