Heute las ich einen ausführlichen Bericht, einen Bericht, der mich erschüttert und zugleich begeistert hat! Hier erzählen Vater und Mutter des Jungen persönlich.
Öffentlicher Bericht hier.
A`s Gott ist gut! An ihm und an seinen Eltern kann ich das schon erkennen. Sie vertrauen Gott und geben ihm die Ehre! Er rettet!

Nun muss ich doch noch was dazu sagen: Nicht dass mich jemand missversteht!
Erschüttert war ich darüber, dass jemand etwas so Grausames und Hinterhältiges tun konnte und begeistert war ich darüber, dass der Junge gerettet wurde, über die vergebende Haltung der Eltern, über die Hilfe von Freunden (Juden Christen und Muslimen!) und über A`s Worte vor dem Bewußtloswerden: „Jeschua, jetzt brauche ich deine Hilfe!“
Ich wünsche Dir Schalom, A
Ulrike
Heisst das Gott is gut wenn er jemanden wie A. am Leben erhält? Und wenn er gestorben wäre? Wäre Gott dann nicht gut?
Das klingt vielleicht ätzend, aber mich beschäftigt das Thema gerade. Nach dem Motto – Er liebt mich, er liebt mich nicht, … siehe “Geliebt!” von Wayne Jacobsen.
Danke, Jutta!
Habe das „Er liebt mich, er liebt mich nicht“-Spiel auch durchgemacht. Bin eigentlich immer noch dabei!
Ich bin dankbar für Deine Fragen. Sie fordern mich echt heraus, mehr nachzudenken.
So leicht urteilen wir: Gott ist gut. – Wenn es uns so scheint.
Es steht uns eigentlich nicht zu, zu urteilen. Doch es ist schon gut, wenn wir Gottes Güte hier auf der Erde und in diesem Leben sehen.
Z. B. Hiob: Er litt. Er sah Gott. Er wurde wieder gesund und erhielt wieder Besitz und bekam weitere Kinder. Das geschah noch im Dieseits. Er starb aber auch danach.
Jesus erzählt die Geschichte des armen Lazarus und des Reichen, die beide starben. Lazarus kam in die Arme Abrahams und der Reiche an den Ort der Qual. Jesus transferiert hier das „Gute Ende“ für den Lazarus in die Zeit nach seinem Tod.
Da ist es dann nicht mehr auf Erden sichtbar, dass Gott gut ist, dass Gott gerecht ist u. s. w.
Zu der Frage, ob Gott gut ist, A am Leben gelassen zu haben: Nachdem ich noch keine so schrecklichen Krisen erlebt habe, verweise ich lieber auf Joni Earckson (durch einen Unfall beim Baden querschnittgelähmt, du kennst sie wahrscheinlich eh!). Wer ihre Bücher kennt oder den Film über ihr Leben gesehen hat, der kann die tiefen Sinnfragen, die sie stellt, und ihre Antworten besser ausloten. Bei meinen kleinen Krisen jedenfalls habe ich immer noch nachher gesagt, es ist gut, dass ich sie durchlebt und überlebt habe.
Gott ist Gott! Und es tut gut, ihn immer besser als vertrauenswürdig und liebevoll erkennen zu können.