Feeds:
Artikel
Kommentare

Moderator der Hölle

Wie würde die Begrüßung in der Hölle aussehen? Was könnte der Moderator den Neuankömmlingen versichern? Etwa:

„Sie haben eine ausgezeichnete Wahl getroffen, als sie unseren wärmsten Empfehlungen folgten und sich auf den Weg hierher machten. Wir gratulieren Ihnen zu Ihrer Ankunft!

( Er zieht seine Jacke aus) Ich darf doch? Nicht wahr, wir können es uns ja jetzt bequem machen. Wo wir doch jetzt unter uns sind. Machen wir uns nichts vor, wir brauchen ja nicht mehr so zu tun, als wären wir anständig. Ja, in der Tat, es gibt hier keine Regeln, keine Gesetze, keine Gerichte, keinen Gott! Jeder ist sein eigener Gott und kann tun und lassen, was er will! Welch eine gute Nachricht! Sie brauchen auch nicht zu fürchten, jemals diesen Ort wieder verlassen zu müssen. Die Ausgänge sind wegen des großen Andrangs sämtlich in Eingänge umgeändert worden. Und das beste kommt noch: Sie sterben hier nicht mehr. Nun also, machen Sie unbekümmert weiter auf dem Weg der Selbstverwirklichung! Sie haben ja schon früh geübt.“

Wer von Euch hat eine Idee, wie es dann weitergeht?

Makaber?

spinne-am-teich-2.jpg

Solche Gedanken kamen mir, als ich überlegte, ob ich ein Zahlenschloss kaufen soll. Also, ich ärgere mich immer über die Notwendigkeit von Schlössern und Schlüsseln. Es wäre doch viel einfacher ohne. Wenn jeder den anderen und sein Eigentum respektierte.  Warum ist das so schwer? Wenn so einfache Regeln wie die des Respekts vor dem anderen einfach eingehalten würden. Sind wir innerlich so unzufrieden und leer, dass wir auf die Ressourcen des anderen zugreifen, uns nehmen, was wir eigentlich nur als Geschenk wirlich als erfüllend erleben können? Als ich noch ganz klein war, da gab es einen Schlager: „Ein Herz, das kann man nicht kaufen. Doch wenn man Glück hat, dann bekommt man eins geschenkt.“ Wie wahr! Aber auf Geschenke muss man warten, man kann sie nicht erzwingen. Geschenke sind freiwillig. Und Geschenke kommen immer aus einem vollen Herzen. Geliebt zu sein ist Voraussetzung für lieben können.

Wer füllt das erste Herz, und wer lässt sich füllen, sodass der Kreislauf des Schenkens in Gang kommt? Dann beginnt der Himmel.

Ein reicher Beduine hatte 17 Kamele und vermachte seinem ältesten Sohn die Hälfte, dem mittleren ein Drittel und dem Jüngsten ein Neuntel seines Vermögens.

Nach seinem Tod hatten die drei Söhne nun die schwierige Aufgabe, das Erbe aufzuteilen. Aber schon beim Anteil des Ältesten hatten sie Probleme, ihm das Erbe zu geben. Sollten sie ein Kamel schlachten und teilen? Als sie noch mitten im Ratschlagen waren, kam ein Armer vorbei, der nur ein Kamel hatte. Als dieser das Dilemma erkannte, gab er ihnen sein Kamel und nun konnten die Brüder leicht teilen: Der Älteste bekam die Hälfte, das sind 9 Kamele. Der mittlere ein Drittel, das sind 6 Kamele, der Jüngste bekam ein Neuntel, das sind 2 Kamele. 9+6+2=17. Ein Kamel bleib übrig, als sie fertig waren. Da nahm der Arme sein Kamel wieder an sich und ging.

Wie war das möglich?

Ich freue mich über Lösungen von euch!

Beobachtet:

Drei Freunde bezahlten im Restaurant 30 €. Als sie draußen waren, merkte ich, wie der Chefkellner nochmals nachrechnete und dann den Lehrling rief: „Sie haben 5 € zu viel bezahlt. Lauf schnell und bring ihnen das Geld zurück!“

5 ist schwer auf drei Leute aufzuteilen. Also nahm jeder der drei Freunde einen Euro und dem Lehrling ließen sie großzügigerweise die zwei übrigen Euro als Trinkgeld.

Da dachte ich so bei mir selbst:“ Jeder der drei Freunde hatte 10 € bezahlt und einen zurückbekommen, das macht 10-1=9 Euro. 9.3 = 27 27 und 2 € sind 29 €. Wo ist der dreißigste Euro?

Die Antwort kommt beim nächsten Mal.

Tschüss für heute – ich muss meine Abrechnungen für 2007 machen.

Katzengeschichte

Meine Freundin stieg ins Auto und wollte wegfahren. Da sah ich neben ihrem Wagen einen Kater aus unserer Nachbarschaft sitzen. Ich bückte mich und hob ihn auf, damit er nicht versehentlich unter die Räder lief. Doch er fand das gar nicht schön und biss und pfauchte mich an. Ich redetet ihm beruhigend zu, doch runter ließ ich ihn erst, als das Auto weg war. Dabei dachte ich, dass es Gott mit uns auch manchmal so geht. Er liebt uns, wenn wir beißen und kratzen und pfauchen. Doch er hält uns fest.

husky003.jpgDann ging ich ins Haus und unser lieber Kater schnurrte mir ums Bein. Als ich ihn hoch hob, schmiegte er sich schmeichelnd an mich. Wie gut tat das jetzt! Nun dachte ich: „Ich möchte schon manchmal zumindest für Gott auch so eine Wohltat sein, wie hier mein Kater für mich.“ Das ist die zweite Art von Gottes Liebe, die ich auch erfahren möchte. Dass er sich so an mir freut.

Was ist Weihnachten?

betlehem-ulli.jpgBetlehem, heute, damals? Was haben wir daraus gemacht?

tanne-im-schnee-kitsch.jpgWir haben Weihnachten verkommerzialisiert. Um es dann wieder zu entkommerzialisieren. Was bleibt? Die Sehnsucht nach Liebe bleibt.

mondenschein-b-10x14.jpgWir haben Weihnachten seines Sinnes beraubt und ein Winterfest daraus gemacht. Und wir haben uns wieder auf den Sinn besonnen. Die Sehnsucht nach Liebe bleibt.

Die Liebe nimmt nicht, sie gibt. Die Liebe fragt nicht, was bringt es mir, sondern sie fragt, was tut es dem anderen Gutes?

musizierende-kinder00016l.jpgWir haben Weihnachten besungen. Und wir haben wieder aufgehört. Frustriert, ernüchtert. Die Sehnsucht nach Liebe bleibt. Danach, geliebt zu werden.

Es ist ein Ros entsprungen, … von Jesse kam die Art.

krippe4.jpgWeihnachten ist ein Kind in einer Krippe liegend, in Windeln gewickelt. Das Versprechen Gottes an Adam und Eva eingelöst: der Retter kommt. Nicht alle erkannten ihn. Die Schriftgelehrten und Pharisäer, die ja wussten, wo der Messias geboren würde, gingen nicht hin. König Herodes versuchte, ihn zu töten. Doch die einfachen Hirten, denen die Engel diese Botschaft brachten, die fanden ihn und beteten ihn an. Und die Magier, die Weisen, die Ratgeber der Herrscher - die aus den fernen Landen – die kamen und erwiesen ihm die Ehre. Denn sie erkannten, dieser ist der König.

Gott hat uns zuerst geliebt. Er gab! So werden wir fähig, auch zu lieben.

Ich bin explodiert – wegen einer Kleinigkeit regte ich mich so auf!

Was half? Ich setzte mich ans Klavier. Zuerst traute ich mich ja nicht, Loblieder für Gott zu spielen. Ich schämte mich ja so. Da spielte ich ein Stück aus meiner Jugendzeit. Ich konnte es noch so bruchstückhaft. Dann gewann ich mehr Mut – und schließlich dachte ich, dass ich ja nicht mich selbst loben sollte mit dem Lied, sondern Gott. Und der ist ja immer noch gleich lobenswert und gut. Also spielte ich – und dabei beruhigte sich der Sturm in mir. Ich brauchte ihn, und seine Liebe zu mir ja jetzt erst recht so dringend! Nachher hatte ich den Eindruck, ich konnte so zu Gott kommen, wie ich mich fühlte. Er lächelte mir zu und freute sich, wenn es mir wieder gut ging. Mein Herz wurde weich und ich konnte wieder lieben und mich lieben lassen.

Das war für mich die Erfahrung des Segens: Der HERR segne dich, und behüte dich. Der HERR lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig. Der HERR hebe sein Angsicht über dich und gebe dir Frieden.

Schalom euch allen.

vogelchen-mamas-garten.jpg

Am Herzschlag Gottes

rose-mamas-garten.jpgWarum lässt Gott Jesaja das Herz und die Ohren seines eigenen Volkes verstopfen? (Jesaja 6: 9 Und er sprach: Geh hin und sprich zu diesem Volk: Höret und verstehet’s nicht; sehet und merket’s nicht! 10 Verstocke das Herz dieses Volks und lass ihre Ohren taub sein und ihre Augen blind, dass sie nicht sehen mit ihren Augen noch hören mit ihren Ohren noch verstehen mit ihrem Herzen und sich nicht bekehren und genesen. )

Es ist die Liebe zu den anderen Völkern, die dann gerettet werden können.

Teilen wir diese Liebe Gottes, der gab, um zu retten?

Leben wir am Herzschlag Gottes.

Wenn schon die Verstockung Israels die Rettung der anderen Völker bedeutet, wie sehr wird ihre „Entstockung“, das heißt ihre Herrlichkeit, erst für die Welt von Bedeutung sein. (frei nach Paulus).

Ich habe zu meinen Gedanken passend einige Stellen aus dem Brief des Paulus an die Römer aufgelistet: (hier nachzulesen: Bibleserver)Römer Kapitel 11,  Kapitel 3 und  Kapitel 4
1 So frage ich nun: Hat denn Gott sein Volk verstoßen? Das sei ferne! Denn ich bin auch ein Israelit, vom Geschlecht Abrahams, aus dem Stamm Benjamin. 2 Gott hat sein Volk nicht verstoßen, das er zuvor erwählt hat. Oder wisst ihr nicht, was die Schrift sagt von Elia, wie er vor Gott tritt gegen Israel und spricht (1.Könige 19,10): 3 »Herr, sie haben deine Propheten getötet und haben deine Altäre zerbrochen, und ich bin allein übrig geblieben und sie trachten mir nach dem Leben«? 4 Aber was sagt ihm die göttliche Antwort? (1.Könige 19,18): »Ich habe mir übrig gelassen siebentausend Mann, die ihre Knie nicht gebeugt haben vor dem Baal.« 5 So geht es auch jetzt zu dieser Zeit, dass einige übrig geblieben sind nach der Wahl der Gnade. 6 Ist’s aber aus Gnade, so ist’s nicht aus Verdienst der Werke; sonst wäre Gnade nicht Gnade. 7 Wie nun? Was Israel sucht, das hat es nicht erlangt; die Auserwählten aber haben es erlangt. Die andern sind verstockt, 8 wie geschrieben steht (Jesaja 29,10): »Gott hat ihnen einen Geist der Betäubung gegeben, Augen, dass sie nicht sehen, und Ohren, dass sie nicht hören, bis auf den heutigen Tag.« 9 Und David spricht (Psalm 69,23-24): »Lass ihren Tisch zur Falle werden und zu einer Schlinge und ihnen zum Anstoß und zur Vergeltung. 10 Ihre Augen sollen finster werden, dass sie nicht sehen, und ihren Rücken beuge allezeit.«Die Berufung der Heiden als Hoffnung für Israel:
11 So frage ich nun: Sind sie gestrauchelt, damit sie fallen? Das sei ferne! Sondern durch ihren Fall ist den Heiden das Heil widerfahren, damit Israel ihnen nacheifern sollte. 12 Wenn aber schon ihr Fall Reichtum für die Welt ist und ihr Schade Reichtum für die Heiden, wie viel mehr wird es Reichtum sein, wenn ihre Zahl voll wird. 13 Euch Heiden aber sage ich: Weil ich Apostel der Heiden bin, preise ich mein Amt, 14 ob ich vielleicht meine Stammverwandten zum Nacheifern reizen und einige von ihnen retten könnte. 15 Denn wenn ihre Verwerfung die Versöhnung der Welt ist, was wird ihre Annahme anderes sein als Leben aus den Toten!16 Ist die Erstlingsgabe vom Teig heilig, so ist auch der ganze Teig heilig; und wenn die Wurzel heilig ist, so sind auch die Zweige heilig.
Warnung an die Heidenchristen vor Überheblichkeit:
17 Wenn aber nun einige von den Zweigen ausgebrochen wurden und du, der du ein wilder Ölzweig warst, in den Ölbaum eingepfropft worden bist und teilbekommen hast an der Wurzel und dem Saft des Ölbaums, 18 so rühme dich nicht gegenüber den Zweigen. Rühmst du dich aber, so sollst du wissen, dass nicht du die Wurzel trägst, sondern die Wurzel trägt dich. 19 Nun sprichst du: Die Zweige sind ausgebrochen worden, damit ich eingepfropft würde. 20 Ganz recht! Sie wurden ausgebrochen um ihres Unglaubens willen; du aber stehst fest durch den Glauben. Sei nicht stolz, sondern fürchte dich! 21 Hat Gott die natürlichen Zweige nicht verschont, wird er dich doch wohl auch nicht verschonen. 22 Darum sieh die Güte und den Ernst Gottes: den Ernst gegenüber denen, die gefallen sind, die Güte Gottes aber dir gegenüber, sofern du bei seiner Güte bleibst; sonst wirst du auch abgehauen werden. 23 Jene aber, sofern sie nicht im Unglauben bleiben, werden eingepfropft werden; denn Gott kann sie wieder einpfropfen. 24 Denn wenn du aus dem Ölbaum, der von Natur wild war, abgehauen und wider die Natur in den edlen Ölbaum eingepfropft worden bist, wie viel mehr werden die natürlichen Zweige wieder eingepfropft werden in ihren eigenen Ölbaum.

Israels endliche Errettung:
25 Ich will euch, liebe Brüder, dieses Geheimnis nicht verhehlen, damit ihr euch nicht selbst für klug haltet: Verstockung ist einem Teil Israels widerfahren, so lange bis die Fülle der Heiden zum Heil gelangt ist; 26 und so wird ganz Israel gerettet werden, wie geschrieben steht (Jesaja 59,20; Jeremia 31,33): »Es wird kommen aus Zion der Erlöser, der abwenden wird alle Gottlosigkeit von Jakob. 27 Und dies ist mein Bund mit ihnen, wenn ich ihre Sünden wegnehmen werde.« 28 Im Blick auf das Evangelium sind sie zwar Feinde um euretwillen; aber im Blick auf die Erwählung sind sie Geliebte um der Väter willen. 29 Denn Gottes Gaben und Berufung können ihn nicht gereuen. 30 Denn wie ihr zuvor Gott ungehorsam gewesen seid, nun aber Barmherzigkeit erlangt habt wegen ihres Ungehorsams,1 31 so sind auch jene jetzt ungehorsam geworden wegen der Barmherzigkeit, die euch widerfahren ist, damit auch sie jetzt Barmherzigkeit erlangen. 32 Denn Gott hat alle eingeschlossen in den Ungehorsam, damit er sich aller erbarme.
33 O welch eine Tiefe des Reichtums, beides, der Weisheit und der Erkenntnis Gottes! Wie unbegreiflich sind seine Gerichte und unerforschlich seine Wege! 34 Denn »wer hat des Herrn Sinn erkannt, oder wer ist sein Ratgeber gewesen«? (Jesaja 40,13) 35 Oder »wer hat ihm etwas zuvor gegeben, dass Gott es ihm vergelten müsste«? (Hiob 41,3) 36 Denn von ihm und durch ihn und zu ihm sind alle Dinge. Ihm sei Ehre in Ewigkeit! Amen. Und in den vorigen Kapiteln zeigt Paulus:1 Was haben dann die Juden für einen Vorzug oder was nützt die Beschneidung? 2 Viel in jeder Weise! Zum Ersten: ihnen ist anvertraut, was Gott geredet hat. 3 Dass aber einige nicht treu waren, was liegt daran? Sollte ihre Untreue Gottes Treue aufheben? … 919 Wir wissen aber: was das Gesetz sagt, das sagt es denen, die unter dem Gesetz sind, damit allen der Mund gestopft werde und alle Welt vor Gott schuldig sei, 20 weil kein Mensch durch die Werke des Gesetzes vor ihm gerecht sein kann. Denn durch das Gesetz kommt Erkenntnis der Sünde.
21 Nun aber ist ohne Zutun des Gesetzes die Gerechtigkeit, die vor Gott gilt, offenbart, bezeugt durch das Gesetz und die Propheten. 22 Ich rede aber von der Gerechtigkeit vor Gott, die da kommt durch den Glauben an Jesus Christus zu allen, die glauben. Denn es ist hier kein Unterschied: 23 sie sind allesamt Sünder und ermangeln des Ruhmes, den sie bei Gott haben sollten,1 24 und werden ohne Verdienst gerecht aus seiner Gnade durch die Erlösung, die durch Christus Jesus geschehen ist. 25 Den hat Gott für den Glauben hingestellt als Sühne in seinem Blut zum Erweis seiner Gerechtigkeit, indem er die Sünden vergibt, die früher 26 begangen wurden in der Zeit seiner Geduld, um nun in dieser Zeit seine Gerechtigkeit zu erweisen, dass er selbst gerecht ist und gerecht macht den, der da ist aus dem Glauben an Jesus. 27 Wo bleibt nun das Rühmen? Es ist ausgeschlossen.
1 Was sagen wir denn von Abraham, unserm leiblichen Stammvater? Was hat er erlangt? 2 Das sagen wir: Ist Abraham durch Werke gerecht, so kann er sich wohl rühmen, aber nicht vor Gott. 3 Denn was sagt die Schrift? »Abraham hat Gott geglaubt und das ist ihm zur Gerechtigkeit gerechnet worden.« (1.Mose 15,6)Wie ja auch David den Menschen selig preist, dem Gott zurechnet die Gerechtigkeit ohne Zutun der Werke (Psalm 32,1-2): 7 »Selig sind die, denen die Ungerechtigkeiten vergeben und denen die Sünden bedeckt sind! 8 Selig ist der Mann, dem der Herr die Sünde nicht zurechnet!« 9 Diese Seligpreisung nun, gilt sie den Beschnittenen oder auch den Unbeschnittenen? Wir sagen doch: »Abraham ist sein Glaube zur Gerechtigkeit gerechnet worden.« 10 Wie ist er ihm denn zugerechnet worden? Als er beschnitten oder als er unbeschnitten war? Ohne Zweifel: nicht als er beschnitten, sondern als er unbeschnitten war. 11 Das Zeichen der Beschneidung aber empfing er als Siegel der Gerechtigkeit des Glaubens, den er hatte, als er noch nicht beschnitten war. So sollte er ein Vater werden aller, die glauben, ohne beschnitten zu sein, damit auch ihnen der Glaube gerechnet werde zur Gerechtigkeit; 12 und ebenso ein Vater der Beschnittenen, wenn sie nicht nur beschnitten sind, sondern auch gehen in den Fußtapfen des Glaubens, den unser Vater Abraham hatte, als er noch nicht beschnitten war. 13 Denn die Verheißung, dass er der Erbe der Welt sein solle, ist Abraham oder seinen Nachkommen nicht zuteil geworden durchs Gesetz, sondern durch die Gerechtigkeit des Glaubens.
 
 

Von der Konferenz mitgebracht: „Alles, was mein ist, ist dein!“

Dies sind die Worte des Vaters an den älteren Bruder des „Verlorenen Sohnes“, der schmollend draußen blieb: „Ich schuftete die ganze Zeit und mir gabst du nicht mal einen Ziegenbock!“

Der Vater bittet ihn mit diesen Worten doch hereinzukommen und mitzufeiern, weil sein Bruder, der tot war, lebendig geworden ist, der verloren war, und jetzt zu Hause ist.

Für mich ist der ältere Sohn ein Bild für religiösen Eifer, der sich was verdienen muss. Doch der Vater gibt ihm genauso alles geschenkt! Er hatte es nur noch nicht erkannt. Ist jetzt der Zeitpunkt, dass er es sieht? Ebenso ist der Jüngere ein Bild für den „Weltmenschen“, der mit Gott nicht viel am Hut hat und das Leben genießen will. Wo ihn das hinführt, sieht man nach einiger Zeit – zu den Schweinen. Er hat solchen Hunger, dass er aus dem Sautrog etwas essen will, doch sein Dienstgeber gibt ihm nichts davon. Da will er zu seinem Vater zurück als Arbeiter. Er hat auch noch nicht begriffen, wie das Herz seines Vaters tickt. Er glaubt auch, sich sein Leben verdienen zu müssen.

Doch als der Vater ihn umarmt, da sagt er das vom Arbeiter nicht mehr. Der Vater nimmt ihn als Sohn zurück. Er schlachtet das Mastkalb und gibt ihm Kleider, Schuhe und Siegelring – volle Autorität als Sohn.

Das Ende der Geschichte ist noch offen. Wird der ältere Sohn hereinkommen und mitfeiern?

Ich denke, da liegt noch ein tieferer Sinn in der Geschichte, wenn sie Jesus erzählt. Er zeigt uns den Vater, und zwei Söhne. Ich kam auf den Gedanken, dass er auf Israel und die Völker anspielt.

Ich jedenfalls sah mich auch in der Geschichte – auf Leistung getrimmt – und habe die Einladung angenommen und bin hineingegangen. Den Satz: „Alles, was mein ist, ist dein“ nahm ich ganz für mich persönlich. Das Geschenk, das ganze.

Was denkst Du?

Typisch

Habe bei Freunden folgenden Witz gefunden, mit dem ich euch unbedingt erfreuen will:

Ein Mann in einem Heißluftballon hat die Orientierung verloren. Er geht tiefer und sichtet eine Frau am Boden. Er sinkt noch weiter ab und ruft: „Entschuldigung, können Sie mir helfen? Ich habe einem Freund versprochen, ihn vor einer Stunde zu treffen und ich weiß nicht, wo ich bin.“

Die Frau am Boden antwortet: „Sie sind in einem Heißluftballon in ungefähr 10m Höhe über Grund. Sie befinden sich auf dem 49. Grad, 28 Minuten und 11 Sekunden nördlicher Breite und 8. Grad, 28 Minuten und 58 Sekunden östlicher Länge.“

„Sie müssen Ingenieurin sein“, sagt der Ballonfahrer. „Bin ich“, antwortet die Frau, „woher wissen Sie das?“ „Nun,“ sagt der Ballonfahrer, „alles, was Sie mir sagten, ist technisch korrekt, aber ich habe keine Ahnung, was ich mit Ihren Informationen anfangen soll, und Fakt ist, dass ich immer noch nicht weiß, wo ich bin. Offen gesagt, waren Sie keine große Hilfe. Sie haben höchstens meine Reise noch weiter verzögert.“

Die Frau antwortet: „Sie müssen im Management tätig sein.“ „Ja“, sagt der Ballonfahrer, „aber woher wissen Sie das?“ „Nun“, sagt die Frau, „Sie wissen weder, wo Sie sind, noch wohin Sie fahren. Sie sind aufgrund einer großen Menge heißer Luft in Ihre jetzige Position gekommen. Sie haben ein Versprechen gemacht, von dem Sie keine Ahnung haben, wie Sie es einhalten können und erwarten von den Leuten unter Ihnen, dass sie Ihre Probleme lösen. Tatsache ist, dass Sie nun in der gleichen Lage sind, wie vor unserem Treffen, aber merkwürdigerweise bin ich jetzt irgendwie schuld!“

Danke, Georg und Margrit!

Locken

Nun sind sie weg – die Locken, die ich vor etlichen Jahren ganz unerwartet bekam. Ein Geschenk von Gott – nachdem ich sie mir ja immer schon gewünscht hatte. Ihr erinnert euch an meinen ersten Blogeintrag mit dem lockigen Kleinkinderköpfchen, das meine Mutter liebevoll betrachtete mit mir im Bauch. Meine Freundin machte daraufhin ganz begeistert ein Foto von mir. (Dieses habe ich leider nicht gefunden. Sorry. Dafür ein anderes)

ulli-2003.jpgulli-20071101.jpgAls ich die Frisörin beobachtete, wie sie meine Haare föhnte und schnitt, sah ich sie immer glatter werden. Da fragte ich: „Und was ist jetzt mit meinen Locken?“ Die Antwort war ganz klar: „Nicht du musst dich dem Bild anpassen, das deine Mutter sich anfangs von dir gemacht hat, sondern das Bild von dir muss sich dir anpassen, wie ich dich gemacht habe.“ Also – ich bin auch ohne Locken schön – eben ein Original.  Kein Bild!

« Neuere Artikel - Ältere Artikel »